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Poststempelgilde e.V.
Vereinigung der Sammler, Forscher und Prüfer von Abstempelungen
und von Sondergebieten der Deutschland-Philatelie

Letzte Aktualisierung  15.08.2014

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Rezension Band 174

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bandstempelmaschinen von KRAG und SYLBE

 

Geschichte - Handbuch - Katalog

 

Dr. Walter Kohlhaas und Inge Riese

 

Das Werk wurde mit Zuwendungen aus Mitteln der „Gotwin-Zenker-Stiftung für philatelistische Literatur“ gefördert.

 

Entwertete Briefmarken werden von Sammlern nur „rundgestempelt“ bevorzugt. Dass aber Belege mit den unterschiedlichsten Strich- und Wellenmusterstempeln immer mehr Beachtung finden, ist das Verdienst des Autorenteams Inge Riese, Hamburg, und Dr. Walter Kohlhaas, Münster.

 

Mit ihren bisher fünf Veröffentlichungen zur Geschichte der Maschinenstempel der Deutschen Reichspost haben sie der philatelistischen Öffentlichkeit mit ihren Forschungsergebnissen umfassende Hintergrundinformationen geliefert.

 

Auf insgesamt 578 Seiten haben sie die Briefstempelmaschinen HINRICHSEN, HALLER, HOSTER, BICKERDIKE und COLUMBIA vorgesellt. Auch finden Sie dort Informationen zu den „Eintagsfliegen“, den Versuchsmaschinen von RÜTTGER, BEHLING & LÜBKE und HEY & DOLPHIN.

 

Heute nun legen Ihnen die Autoren ihre Forschungsergebnisse der Ganzstempelmaschinen von KRAG und SYLBE vor. Obwohl Ganzstempelmaschinen die auf der linken Seite des Briefes befindliche Werbung oder Absenderangabe nur schwer lesbar machen, wurden sie wegen ihrer großen Schnelligkeit gegenüber langsameren Halbstempelmaschinen bevorzugt.

 

In der Forschungsarbeit lassen die Autoren die Quellen aus den Archiven für sich sprechen. Nur dort, wo sie nicht ausreichen oder gedeutet werden müssen, bringen sie ihr umfassendes Wissen ein.

 

Nach der Darstellung der Geschichte dieser Maschinen mit 421 erläuternden Abbildungen folgt ein sehr umfangreicher Katalogteil. Vorgestellt werden die Maschinen, die im Reichspostgebiet, Bayern und Württemberg mit zwei und aus dem Reichspostgebiet und Bayern mit drei Stempelköpfen verwendet wurden.

 

Neben der Beschreibung der unterschiedlichen Stempelköpfe werden die vielfältigen Strich- und Wellenmuster beschrieben. Es gibt eine unterschiedliche Anzahl von Strichen und Blöcken mit und ohne Unterbrechungen und auch solche, die sich an den Stempelkopf anschmiegen.

 

Durch eine besonders ausgeklügelte Form der Systematisierung, die aus fünf Spalten besteht, wird es dem Leser sehr leicht gemacht, den Stempel schnell zu erkennen.

 

Jeder, der eine Sammlung mit Maschinenstempeln oder eine postgeschichtliche Heimatsammlung aufbaut, muss diese Forschungsarbeit beachten, wenn er sein Exponat präsentiert und korrekt beschreiben will.

 

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