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Poststempelgilde e.V.
Vereinigung der Sammler, Forscher und Prüfer von Abstempelungen
und von Sondergebieten der Deutschland-Philatelie

Letzte Aktualisierung  15.08.2014

Besucher ab 01.01.2008

 

Wir über uns

Rezension Band 177

 

Die Geschichte der Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost.

Siebter Teil: Die Halbstempelmaschinen Universal und Standard

 

Dr. Walter Kohlhaas und Inge Riese

 

Mit dem vorliegenden Buch präsentieren die Preisträger der Kalckhoff-Medaille 2010 den siebten und letzten Teil ihrer Geschichte der Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost. In diesem Band werden die Halbstempelmaschinen Universal und Standard besprochen.

 

In gewohnt akribischer Art haben die Autoren wieder eine Unmenge von Akten der Reichspost ausgewertet und eine Vielzahl von Stempelbelegen in ihre Untersuchungen mit einbezogen. So können Sie uns genau die zeitliche Abfolge schildern, in denen diese Maschinen erstmalig ausprobiert wurden oder aufgrund von technischen Schwierigkeiten bzw. Verbesserungen zeitweise nicht eingesetzt werden konnten. Dabei wird auch nicht vergessen, auf Maschinen anderer Hersteller hinzuweisen, die zeitweise parallel zu den Universal- und Standard-Maschinen zur Erprobung in Gebrauch waren. Die nach zwei Bestellungen über jeweils 150 Stück erworbenen Universal-Briefstempelmaschinen wurden von April 1914 bis Oktober 1918 und April 1919 bis März 1921 von der Reichspost in Betrieb genommen und im gesamten Geschäftsbereich der Post eingesetzt.

 

Zu den Strich- und Wellenmustern der Stempelfahnen kamen im Laufe der Zeit mehr und mehr Werbeeinsätze hinzu. Ergänzend zum Einsatz in der Bearbeitung von frankierten Poststücken fand erstmals in nennenswertem Umfang der Einsatz von Maschinen in der Postfreistempelung statt.

 

Klagen über Mängel und Schwierigkeiten mit diesen Maschinen im täglichen Gebrauch führten schließlich dazu, dass die Reichspost ab Mitte der 1920er Jahre nur noch Maschinen vom Typ Standard beschaffte, die zunächst nur in Bayern und Württemberg eingesetzt worden waren, dort aber sehr zuverlässig ihre Arbeit versehen haben. Mit der Standard-Maschine, einer Weiterentwicklung der Halbstempelmaschine durch die Firma Klüssendorf, war dann schlussendlich die Stempelmaschine gefunden worden, die bis zum Ende des Deutschen Reiches in sehr großen Stückzahlen flächendeckend eingesetzt wurde.  

 

Mit diesem Band schließen die Autoren ihr Werk über die Briefstempelmaschinen der Deutschen Reichspost ab. Es gibt keine ähnlichen Ausarbeitungen, in denen diese Thematik so ausführlich behandelt wird. Man kann getrost von einem Standardwerk sprechen, welches das Autorenpaar den Philatelisten an die Hand gegeben hat. Nicht nur der reine Stempelsammler kommt mit dieser Ausgabe auf seine Kosten, es ist auch ein unverzichtbares Handbuch und Nachschlagewerk für die ernsthaften Sammler von Marken und Belege, beginnend bei den Germania-Ausgaben über die Infla-Zeit bis weit nach dem zweiten Weltkrieg. Haben schon die vergangenen Veröffentlichungen von Dr. Walter Kohlhaas und Inge Riese diesen Sammelgebieten Auftrieb verliehen, so wird es mit diesem Band nicht anders sein.

 

Auf der Rhein-Ruhr-Posta 2011 in Münster erhielt das Buch im Rang 2 Gold und Ehrenpreis.

 

DIN A 5, broschiert, 276 Seiten, über 300 Abbildungen s/w, Katalogteil, klimaneutraler Druck, Verkaufspreis 20,00 Euro, für Mitglieder der Poststempelgilde sowie Mitglieder des Bücherrings 16,00 Euro, alles zuzüglich Versandkosten.

 

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