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Poststempelgilde e.V.
Vereinigung der Sammler, Forscher und Prüfer von Abstempelungen
und von Sondergebieten der Deutschland-Philatelie

Letzte Aktualisierung  23.05.2026

Wir über uns

Rezension Band 202

 

 

Günther Hieber, Kompendium der Ziermusterfreistempel des Deutschen Reiches, Band 202 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V.

 

Manch ein Sammler sammelt und forscht viele Jahre zu einem Thema und kommt zu einer großen Menge an Erkenntnissen, die er in Tabellen auf seinem PC zusammenfasst, ergänzt durch Verzeichnisse an Abbildungen aus dem Internet oder durch Scans von Sammlerkollegen. Dazu kommt natürlich auch seine eigene Sammlung an Belegen und von ergänzender Literatur. Ebenso wichtig sind Quellen, wie Veröffentlichungen der Postverwaltungen oder auch Kopien, die man sich nach Besuchen in Archiven anfertigen lassen kann.

 

Leider scheut der eine oder andere Spezialist den Schritt, eben diese Erkenntnisse in qualifizierter Form zu veröffentlichen, da er glaubt, auch noch die allerletzte Frage verifizieren zu müssen oder doch noch ein neues Früh- oder Spätverwendungsdatum zu finden. So ist schon viel Wissen mit ins Grab genommen worden.

 

Eine große Hilfe kann es sein, Projekte im Teamwork anzugehen. So können sich die jeweiligen Stärken und das Wissen ergänzen und Unsicherheiten werden leichter ausgeglichen.

 

Der Autor dieses Werkes, Günther Hieber ist diesen Weg gegangen. Er hat eine immense Datensammlung zu den Ziermusterfreistempeln und hatte gleichzeitig Zweifel daran, wie man das alles in eine für Leser interessante Form bringen kann. Wir haben die eine oder andere Diskussion geführt, die Datenflut gewichtet und an einigen Stellen auch bereinigt.

 

Dargestellt wird die Entwicklung der Stempel im Jahr 1920 von den ersten Einsätzen in Berlin ab dem 29.12.1920 bis zum letzten Einsatztag, dem 14.12.1922. In Tabellen werden die bekannten Verwendungsdaten der unterschiedlichen Wertstufen in den bisher bekannten 57 Postämtern aufgeführt. Wenn man bedenkt, dass pro Einlieferung mindestens 100 gleichartige Poststücke erforderlich waren, wundert man sich doch, wie wenige davon erhalten sind.

 

Es werden weiterhin Provisorien für nicht vorhandene Werteinsätze und auch Mehrfachfrankaturen behandelt. Als Rarität wird in einem gesonderten Kapitel der Einsatz auf Nachnahmekarten dokumentiert.

 

Hilfreich für Sammler und Handel ist sicher auch die Einteilung der einzelnen Ziermusterstempel in fünf Wertansatzgruppen, die sich an der Häufigkeit orientieren. Eine Übersicht der verwendeten Abkürzungen fehlt genau so wenig, wie ein Literaturverzeichnis.

 

Vor Ihnen liegt nun das Kompendium der Ziermusterstempel des Deutschen Reiches und sowohl der Autor als auch der Herausgeber hoffen, dass es Ihnen dadurch ermöglicht wird, dieses spannende Sammelgebiet für sich zu erschließen.

 

Band 202 der Neuen Schriftenreihe der Poststempelgilde e.V., DIN A5, 134 Seiten, ca. 150 Abbildungen, broschiert.

VP: 16 Euro (Mitglieder des Bücherrings aus Poststempelgilde und Neues Handbuch 13 Euro) plus Versandkosten.

 

Erhältlich bei der Poststempelgilde e.V. Literaturversand, H.-J. Naumann, Grabbeweg 36a, 59494 Soest, Tel. 02921 / 82351, r-hj.naumann@t-online.de, www.poststempelgilde.de

 

Auch als elektronische PDF-Datei zu erhalten. VP: 13 Euro (Mitglieder des Bücherrings aus Poststempelgilde und Neues Handbuch 10 Euro).

 

Bei Bestellung als PDF schreiben Sie bitte eine E-Mail an info@poststempelgilde.de und überweisen den Kaufpreis auf das Konto der Poststempelgilde, Sparkasse an der Lippe, IBAN: DE05 4415 2370 0000 0085 57,

mittels PayPal: schatzmeister@poststempelgilde.de

 

Stichwort „Band 202 PDF“ sowie Ihre Email-Adresse.

 

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